Sommerlager 2011








Sommerlager 2010 Gruppe Papillon

Als wir uns am Montagmorgen auf der Gruppe versammelten, stärkten wir uns als erstes mit einem reichhaltigen Frühstück. Danach ging es los ins Sommerlager. Zuerst verstauten wir unser Gepäck in den Anhänger und fuhren Richtung Alp Langenegg im Berneroberland. Diese sollte für eine Woche unser nächstes Zuhause sein. Da die Nahrungsbeschaffung auf einer Alp etwas umständlicher ist, mussten wir unseren Vorrat noch auffüllen und machten unterwegs Halt um einzukaufen. Nun lag vor uns eine sehr kurvenreiche Strecke bis auf die Alp. Diese besteht aus drei Häusern, einem Bergbach und sehr viel Grün. Dort wurden wir von Bauer Thomas empfangen. Er eröffnete uns, dass wir erst am nächsten Tag mit der Arbeit beginnen sollen. So blieb Zeit, um uns einzurichten. Wir luden aus und richteten unseren Lagerplatz ein. Da alle tatkräftig anpackten, waren wir nach kurzer Zeit fertig und konnten uns noch im Bergbach abkühlen.
Den nächsten Tag starteten wir mit einem ausgiebigen Zmorgen mit frischer Alpenmilch und Zopf. Dann begann unser Abenteuer als Bergbauern. Mit Sense und Handschuhen ausgerüstet, machten wir uns an die Arbeit. Unsere Aufgabe bestand darin, eine Wiese die ziemlich verwildert war von Unkraut zu befreien. Also machten sich die Einen daran Placken auszureissen und die Anderen lernten den Disteln, Farnen und Brennnesseln das Fürchten. Nach getaner Arbeit und mit knurrendem Magen, kehrten wir zu unserem Lagerplatz zurück und liessen uns das Nachtessen schmecken. Später hatten alle Jugendlichen noch genug Energie um sich am Bach auszutoben.
Nach fünf Tagen auf der Alp, wechselten wir am Samstag runter ins Tal und richteten uns in einem Pfadihaus in Uetendorf (in der Nähe von Thun) ein. Wie wir es genossen wieder eine warme Dusche zu haben! Am Nachmittag statteten wir dem Städtchen Thun einen Besuch ab und schauten uns dort den WM-Match Deutschland gegen Argentinien an. Am Sonntag gönnten wir uns einen arbeitsfreien Tag und machten uns auf den Weg Richtung Interlaken. Dort gingen wir in den Jungfraupark. Nach vielen Shows, die wir uns angeschaut hatten, kehrten wir ins Lagerhaus zurück. Als Bettmümpfeli durften die Jugendlichen noch den Film „Oben“ schauen. Am Montag hiess es wieder früh aufstehen und arbeiten. Nach dem Frühstück fuhren wir auf die Alp und unterstützten Thomas bei der Arbeit. Nun kam eine neue Arbeit dazu. Thomas hatte Bäume gefällt und wir halfen ihm, ein grosses Feuer zu machen. Am Abend wurden wir von Thomas und seiner Frau zu einem Racletteessen eingeladen. Es war ein schöner Abend an dem wir mit hausgemachtem Raclettekäse verwöhnt wurden. Wir pendelten noch Dienstag und Mittwoch zwischen Pfadihaus und der Alp. Am Mittwoch hiess es dann Abschied nehmen. Wir machten uns ans Packen und kehrten in den Schillingsrain zurück. Am Donnerstag stand der Seilpark „Forest Jump“ und ein Abendessen in der „Blinden Kuh“ auf dem Programm, welches sich die Jugendlichen gewünscht hatten. Und schon standen die Ferien vor der Tür.



















