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Sommerlager 2010 Gruppe Ikarus 





Am Montagmorgen sollte es endlich losgehen: unser Sommerlager 2010. Das Wetter war bombastisch. Sonnenschein und über 30 Grad. Jupie. Wir trafen uns am Morgen und packten erstmal unseren Bus und den Anhänger mit Gepäck, den Fahrrädern und Lebensmitteln. Danach hatten wir uns ein ausgiebiges Frühstück redlich verdient. Aber die Zeit drängte, wir waren so auf unser Lagerhaus gespannt, dass wir auch bald aufbrachen. Mit der richtigen Musik im Radio, den Sonnenbrillen aufgesetzt düsten wir, 6 Jugendliche und 4 Erwachsene zum Thunersee. Unser Haus befand sich oberhalb vom davon. Es war recht versteckt mitten im Wald und wir hatten echte Mühe es zu finden. Aber wir wären nicht die Ikarus, wenn wir uns davon entmutigen liessten. Und siehe da, schon bald wurden wir auch fündig. Und wir wurden reich belohnt mit einem gigantischen Ausblick über den schönen Thunersee und das Städtchen Thun. Unser Haus war äusserst geräumig, wir hatten genug Platz uns auszubreiten. Wir luden in Windeseile unser Gepäck aus, richteten uns gemütlich ein und machten uns noch rasch etwas zum Essen. Dann ging es endlich los zum Baden. Wir beschlossen, die Gegend gleich mit dem Fahrrad zu erkunden und rasten den Waldweg hinunter. Der war leider so was von nicht geeignet für Fahrräder, dass wir den Drahtesel den halben Weg steil bergab schieben mussten. Irgendwann erreichten wir eine Strasse und konnten den Rest des Weges gemütlich radeln. Geschafft von den Strapazen landeten wir voller Freude im Strandbad und sprangen in das kühle Nass. Später gönnten wir uns noch ein Eis. Irgendwann mussten wir dann aber auch den ganzen Berg wieder hoch. Wir fanden die Strasse schnell, die uns zum Haus führt. Wir nahmen unsere ganze Kraft zusammen und radelten und radelten, aber der Berg schien kein Ende zu nehmen. Immer wieder legten wir Pausen ein um uns dann wieder durchzukämpfen. Als wir aber schliesslich oben ankamen waren wir alle megastolz auf unsere Leistung. Nach einem ausgiebigen Abendessen war es dann auch schon wieder Schlafenszeit und wir gingen geschafft aber zufrieden ins Bett.  

Wie sollte es anders sein wenn Engel reisen und so hatten wir auch die nächsten Tage wieder tolles Badewetter. Aber diesmal entschieden wir uns mit dem Bus ins Strandbad zu fahren und liessen die Fahrräder stehen. Die riesige Anlage bot unzählige Möglichkeiten, uns zu verweilen. Neben dem See gab es einen Pool mit Sprungturm, einen Fussballplatz, Tischtennisplatten und eine Beachanlage. Mit baden, Karten spielen, „tschutten“, Federball und Volleyball vertrieben wir uns die Zeit. Abends kochten wir immer etwas Leckeres und schliefen bei einer Geschichte ein. 

Erst am 4. Lagertag entschlossen wir uns wieder mit den Velos nach Thun ins Strandbad zu fahren. Die Abfahrt war der absolute Wahnsinn. Wieder im Strandbad angekommen, verging die Zeit wie im Fluge. Baden ist doch echt das Tollste was es gibt. Schon bald kam allerdings wieder die Heimfahrt diesen unbezwingbaren Berg hinauf. Auch dieses Mal kämpften wir uns durch; ein mancher sogar ohne Pause. Abends gingen wir dann in die Stadt und verfolgten den spannenden WM-Match an der grossen Leinwand auf dem Markplatz. Der Platz war voll mit Menschen und die Stimmung bombastisch.

Am Sonntag ging’s dann nach Zürich ans grosse „Zürifäscht“. Wir schauten uns die verschiedenen Stände und Rummelbahnen an, aber am meisten Aufmerksamkeit schenkten wir den Wassersportlern. Wakeboarder waren zum Wettkampf angetreten und Kanufahrer ruderten um die Wette. Zum Mittag gönnten wir uns kulinarische Köstlichkeiten von den Essständen. Wir hatten uns alle aufgeteilt, als plötzlich ein mächtiges Unwetter über uns hernieder brach. Es regnete wie aus Eimern und wir hofften, dass jeder etwas gefunden hat, um sich zu schützen. Zum Glück dauerte es nicht lange und die Sonne liess sich wieder blicken. Auf dem Heimweg trafen wir uns mit Daniel und seinen Eltern und nahmen Daniel mit in die zweite erlebnisreiche Lagerwoche.  

Am Montag stand uns wieder der Sinn nach Baden und da das Wetter mitspielte, machten wir dies auch. Abends entfachten wir ein Lagerfeuer und brutzelten leckere Würste. Nach einer Wasserschlacht und Versteckis ging’s dann wieder bald ins Bett. Am Dienstag erwartete uns ein grosses Highlight: wir gingen nämlich Go-Kart fahren. Wie die Weltmeister kurvten wir den Linien entlang und einige legten beinahe Strecken-Rekorde hin. Am Mittwoch entschlossen wir uns nochmals zum Baden; wir tobten uns richtig aus. An unserem letzten Abend gab es einen tollen Abendschmaus. Wir grillten unsere ganzen Steaks und schlugen uns die Mägen mit Bratkartoffeln voll. Am nächsten Morgen erwachten wir besonders früh und putzten und schrubbten das ganze Haus blitzblank. Alle halfen tatkräftig mit. Zurück im Schillingsrain versorgten wir die Sachen, räumten alles sorgfältig weg, nahmen eine erfrischende Dusche und schon ging’s los zum Abschlussessen. Wir kehrten im Zick Zack ein und assen was das Zeug hielt. Mit vollen Mägen und happy ging es zurück ins Schilli und am nächsten Tag verabschiedeten wir uns in die Ferien. 

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 31. März 2011 um 07:19 Uhr  

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